Beitrag vom 08.09.2017
in der Kategorie: FÖJ-Blog

Ran an die Arbeit!

04.09.- 08.09.2017

Hallo an alle Pferdemädchen und Naturburschen dort draußen!

Im Jahr 2017/2018 haben Lia, Manuela und ich (Madeline, die mit dem Holz) die große Ehre, am Landgut Kemper und Schlomski unser Freiwilliges Ökologisches Jahr zu verbringen. Das FÖJ begann für uns am ersten September mit dem Kennenlernen unseres Trägers, der “Grünen Liga Sachsen e.V.” und den anderen FÖJlern an der Naturschutzstation Herrenhaide in Burgstädt.

Nachdem alle Klarheiten beseitigt waren, ging es dann für uns am Montag den 4. September auf dem Landgut so richtig los. Als erstes wurden wir natürlich ausführlich eingewiesen und belehrt und haben unsere neuen Arbeitskollegen kennengelernt. Zu unserem Team gehören: Frau Kemper, Herr Thömel, Herr Vogel und der Projektleiter für Umweltbildung Herr Richter (aber wir nennen ihn Jakob).

FÖJ 2017/18

Der erste Teil der Woche stand ganz im Zeichen der Obstbäume. Es ging ans Freischneiden der Baumscheiben auf der Streuobstwiese. Nachdem wir dann herausgefunden hatten was „Baumscheiben“ sind (Baumscheiben sind die ca. 1m großen Bereiche um den Stamm der neu gepflanzten Obstbäumchen), ging die Unkrautbekämpfung auch schon los. Sämtliches Unkraut, das sich im Bereich der Baumscheibe befand, wurde von uns erfolgreich entfernt, sodass es für den jungen Obstbaum keine Konkurrenz mehr darstellt. Allerdings war dies nicht immer ohne schweres Gerät möglich, weshalb wir bereits an unserem ersten Tag mit einer Motorsense arbeiten durften.

Am Dienstag wurde eben diese Tätigkeit fortgesetzt. Nun jedoch nicht mehr auf der Streuobstwiese, sondern bei den Obstbäumen, die sich überall auf dem großen Areal des Landguts befinden. Mein persönliches Wochenhighlight folgte am Dienstagnachmittag. Manuela und ich wurden beauftragt, die Mähnen der Fjordpferde zu schneiden. Nachdem unser erster Versuch mit Valentino kläglich gescheitert ist, sollten wir uns an den Mähnen der Stuten auf der Weide versuchen. Dies funktionierte schon besser, jedoch wurde uns die Arbeit von 5 sehr neugierigen Fohlen erheblich erschwert. An allem musste herumgeknabbert werden. Wirklich an allem… ich wundere mich, dass meine Schnürsenkel noch ganz sind. Doch nach einiger Zeit hatten Manuela und ich den Bogen raus und ich war um die Erkenntnis reicher, dass ich besser kein Frisör werden sollte…

FÖJ 2017/18

Am nächsten Tag stand wiederum die Pflege der Obstbäume im Vordergrund. Nun musste frischer Rindenmulch, der einerseits als Dünger dient, andererseits die Bäumchen vor dem Austrocknen schützt, um die freigeschnittenen Baumscheiben gestreut werden. Aber uns ist der Rindenmulch vorerst ausgegangen, deshalb wurden wir mit Herren Thömels „Lieblingstätigkeit“ vertraut gemacht: Holz spalten und stapeln.

Donnerstag war der Tag des Holzes für uns. Wir haben tatsächlich den ganzen Tag Holz gespaltet und gestapelt. Und ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Außerdem startete am Freitag auch das das Ganztagesangebot „Streuobstwiese“ in der Grundschule in Liebstadt, bei welchem Lia und Jakob den Kindern einen ersten Einblick in den Lebensraum Streuobstwiese gaben.

Ich finde, das war eine wirklich spannende Woche und ich bin sehr gespannt, was in der nächsten Zeit noch so auf uns zukommen wird. Eines kann ich nach der ersten Wochen mit Sicherheit jedenfalls sagen: man schläft hier wirklich sehr gut.

Eure FÖJlerin Madeline

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