Beitrag vom 17.01.2015
in der Kategorie: FÖJ-Blog

Insektenhotels für den Tag der offenen Tür

17.01.2015

Hey ihr!

Diese Woche hatte ich Frühschicht und habe am Montag Susanne geholfen die Mähne von Laerva l zu schneiden. Außerdem haben wir den Schweif ausgelesen. Dabei kämmt man den Schweif mit Fingern durch, liest Stroh oder Heu raus, entfernt Fitze und vermeidet, dass zu viele Haare rausgerissen werden. Es ist sehr zeitaufwendig, aber es hat sich gelohnt. Der Schweif sah danach viel feiner aus und wehte wunderschön im Wind!

Zusammen mit Sophie habe ich wieder Advantage auf dem Longierzirkel bewegt. Mittlerweile geht es ihm wieder besser. Das Laufen, was ihm in letzter Zeit oft schwergefallen ist, geht wieder mühelos und es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen.

Anna und Sophie schrauben ein Insektenhotel zusammen

Dienstagmittag kam Kerstin auf den Hof, um Sophie und mich abzuholen. Zunächst mussten wir allerdings ihren Kofferraum ausräumen, der voll mit Bauteilen für 50 Insektenhotels war. Zum Tag der offenen Tür in der Goethe-Oberschule Pirna wollen wir den Besuchern anbieten, Insektenhotels zu befüllen und mit nach Hause zu nehmen. Dafür hatte Kerstin am Vormittag noch das Holz abgeholt. Mit den Bauteilen für 20 Insektenhotels ging es in die Schule. Gemeinsam mit den Schülern haben wir die ersten Nisthilfen zusammengeschraubt. Dazu mussten die Schüler als Erstes Markierungen für die Schrauben anbringen. Nachdem das erledigt war, wurden Löcher an den entsprechenden Stellen vorgebohrt. Anschließend wurden die Hotels zusammengeschraubt und zu guter Letzt wurden sie noch abgeschliffen, damit man sich keinen Schiefer am Holz einfängt. Die Insektenhotels haben die Schüler nicht nur mit dem Akkuschrauber zusammengeschraubt, sondern auch per Hand. So wurde ihnen bewusst, was für eine Arbeit dahinter steckt!

Sophie und ich haben natürlich auch ein Insektenhotel zusammengebaut. Es dauert seine Zeit, schraubt man das frische Holz mit der Hand, aber es ist auch ein schönes Gefühl etwas ohne die Hilfe von Maschinen geschaffen zu haben.

Am Ende der Woche haben Herr Thömel, Susanne und ich die Weihnachtsbeleuchtung vom Baum abgenommen. Obwohl es langsam Zeit wurde, war es dennoch schade. Immer wenn ich jetzt auf Arbeit ankomme, ist alles dunkel. Der geschmückte Baum hingegen hat mir schon von der Straße aus zugeleuchtet.

Und das war es auch schon wieder.

Bis in einer Woche!

Euer FÖJlerin Anna Kluge

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