Beitrag vom 30.03.2018
in der Kategorie: FÖJ-Blog

FÖJler aller Träger vereinigt euch!

25.03.-30.03.2018

Hallo an alle Osterfreunde!

Auch in dieser Woche sind wir fulminant gestartet.

Die Vorbereitungen für den Ostermontag sind in vollem Gange.

FÖJ 2017/18

Am Montag hieß es Zeltaufbauen. Zwei große „Party“-Zelte mussten aufgebaut und wetterfest gemacht werden. Gesagt, getan. Und anders als ich es erwartete hatte, endete die ganze Aktion nicht im Chaos, sondern mit sehr brauchbaren Ergebnissen, in einer rekordverdächtigen Zeit. Zum Glück hatte Herr Thömel den Durchblick, sonst wären wir vielleicht nicht so schnell fertig gewesen. Während die Männer die Zelte mit Riesen-Heringen und unseren Sandsäcken sturmfest machten, befestigten Lia, Jakob und ich die Zeltplanen mit speziellen Gummis. (Über den Namen dieser speziellen Gummis ist tatsächlich eine Fachdiskussion ausgebrochen. Ich hätte diese Teile einfach Zeltgummis genannt, aber Lia und Jakob würden sie eher als Pinöpel bezeichnen) Außerdem hatte ich die große Ehre die obersten Ecken des Zeltes mit diesen Gummis zu befestigen. Es ist ja auch logisch, die kleinste aus dem Team das machen zulassen.

Am Nachmittag gingen Lia und Jakob ihren GTA Tätigkeiten nach. Ich hingegen ging einer meiner absoluten Lieblingstätigkeiten nach: Fohlen putzen. (Wobei sie ja mittlerweile keine Fohlen mehr sind, sonder Jährlinge. Aber niedlich sind sie trotzdem noch)

Am Dienstag mussten wir leider auf Lia verzichten. Sie hatte bereits etwas Osterurlaub. Also war ich der einsame FÖJler auf dem Landgut, da Manuela strenge Ruhe verordnet wurde. Während ich die gesamte Stallarbeit also allein meisterte, häckselten die Männer das restliche Schnittgut. Danach widmeten Jakob und ich, uns dem füllen und verpacken der Ostertassen.

Auch am Mittwoch war ich der einzige FÖJler auf dem Hof. Nach dem Ausmisten des Stalls schnappte ich mir den Besen und kehrte die Zufahrtstraße zum Hof. Eine ziemlich anstrengende Tätigkeit; den Muskelkater spüre ich immer noch. Aber nun sieht die Straße für Ostern wieder schick schön aus. nachdem dies erledigt war, hatten wir eine letzte kurze Teambesprechung, um noch letzte Abstimmungen für kommenden Montag zu treffen. Der endgültige Aufbau und der zeitliche Ablauf wurden geklärt und auch noch letze Aufgaben zu Vorbereitung verteilt. eine von ihnen war das Frisieren der Fjordies; schließlich sollen sie ja besonders schön aussehen. Also machte ich mich am Nachmittag ans Mähneschneiden.

Den Donnerstag verbrachten Lia und ich nicht wie sonst auf dem Landgut, sondern im ehemaligen Karl-Marx Stadt (heute Chemnitz). Und was haben wir da schönes gemacht? Randale in der Stadt? Nein, natürlich haben wir Insektensterben aufmerksam gemacht, was auch sonst? Spaß beiseite.

Am Gründonnerstag haben sich alle FÖJler der Grünen Liga und die der LANU (Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt; auch ein FÖJ Träger) in Chemnitz zum Landesaktionstag. Der diesjährige Landesaktionstag fand wie bereits erwähnt zum Thema „Insektensterben“ statt. Um 9:30 Uhr trafen wir uns alle im „Kraftwerk“ Chemnitz um den Ablauf des Tages zu besprechen.

FÖJ 2017/18

Begrüßt wurden wir durch unsere Gruppensprecher Lisa, Lucie und Roman. Danach folgte eine kurze Chorprobe (wozu werdet ihr noch herausfinden) und der fachliche einstieg durch Ute Wetzel, einer absoluten Expertin in Sachen Bienen, Honig und Co. . Danach ging es fleißig an Bauen und Basteln. Insektenhotels nahmen Langsam ihre Gestalt an. Dabei entstand eine reichliche Vielfalt an neuen Unterkünften. Außerdem startete das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ (zu welchem auch ich gehörte) in seine Tätigkeit. Ökologisch abbaubare Tüten wurden mit ausführlichem Infomaterial zu den Themen FÖJ, Insektensterben, Bienen,….. befüllt, um das später auf der Straße an Leute verteilt zu werden. Das Highlight folgte am Nachmittag: Ein Sternenlauf durch Chemnitz. Aber natürlich nicht irgendwie, sondern als wunderhübsche Schmetterlinge verkleidet. In der Chemnitzer Innenstadt folgte dann unser langfristig einstudierter Chorauftritt. Passend zu Thema gaben wir „Karl der Käfer“ zum Besten, in der Hoffnung so ein paar Leute auf das Thema aufmerksam zu machen. Im Anschluss wurde weiter kräftig Leute aufgeklärt und Insektenhotels gebaut und nach einem erfolgreich missionarischen Tag machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Burkhardswalde.

Am Karfreitag hatten wir alle frei. Ein letzes Kräftesammeln für den Ostermontag.

Hoffentlich habt ihr auch wirklich alle aufgegessen…

Eure FÖJlerin Madeline

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