Beitrag vom 14.03.2015
in der Kategorie: FÖJ-Blog

Borkenkäfer adé!

14.03.2015

Hallo ihr da draußen, da bin ich wieder!

Auf dem Landgut ist in der letzten Woche so einiges passiert.

Zu Beginn der Woche sind Sophie und ich mit im Wald gewesen. Dort wurden Bäume gefällt. Neben ein paar toten Fichten, die vom Borkenkäfer zerfressen wurden sind, wurden auch ein paar gesunde Fichten gefällt, um sie als Fangbäume für den Borkenkäfer zu verwenden. Der Borkenkäfer bevorzugt kranke oder geschwächte Bäume als Niststätte, den gesunden Bäumen kann der Käfer im Normalfall nichts anhaben. Die gefällten Fichten sind also optimale Nistplätze für den Borkenkäfer. Zudem senden die gefällten Bäume bestimmte Gerüche aus, die den Borkenkäfer anlocken. Sophies und meine Aufgabe war es, die Fangbäume mit Ästen abzudecken, damit die Bäume nicht zu schnell austrocknen und somit lange attraktiv für den Borkenkäfer bleiben. In ein paar Wochen beginnt dann die regelmäßige Kontrolle der Bäume, um zu sehen, ob die Käfer den Baum angenommen haben und wie weit die Larven entwickelt sind. Diese werden durch die Entrindung der Bäume vernichtet und somit die anderen Fichten vor Borkenkäfern geschützt!

Anna installiert die Wildkamera im Wald des LGKS

Desweiteren haben Kerstin, Sophie und ich diese Woche unsere Wildkamera an einer Wildsuhle installiert. Mal schauen, welche Tiere uns da alles vor die Linse laufen. Ich bin gespannt!

Außerdem sind Sophie und ich wieder mit in der Schule gewesen. Derzeit arbeiten die Schüler an Namensschildern für die Bäume im Silvoretum. Dazu sägen sie die jeweiligen Blattformen aus Holz aus und brennen anschließend auf jedes Schild den deutschen und den botanischen Namen ein. Wenn also in Zukunft ein Besucher im Silvoretum ist, sieht er gleich, welchen Baum er vor der Nase hat, auch ohne Bestimmungsbuch. Natürlich haben Sophie und ich auch an unserem Projekt weitergearbeitet. Da wir uns mit dem gesamten Streuobstwiesenbestand bei dem Wettbewerb bewerben wollen, kommt nun auch die Pflege der Jungbäume hinzu. Dazu gehören neben der Pflege der Baumscheiben, die wichtig ist, um eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit sicherzustellen, auch die Kontrolle der Anbindungen und gegebenenfalls deren Ersetzung. Mit der Pflege einiger Baumscheiben habe ich bereits diese Woche angefangen. Zunächst habe ich das gesamte Unkraut rings um den Baumstamm entfernt und anschließend Hackschnitzel kreisförmig um das untere Stammende verteilt. Neben dem praktischen Nutzen sieht es nun auch gepflegter aus! Das war es von dieser Woche. Mal schauen, was mich in der nächsten Woche erwartet.

Bis dahin!

Eure FÖJlerin Anna Kluge

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