Beitrag vom 05.06.2019
in der Kategorie: Veranstaltungen

Welttag der Umwelt – Arbeitseinsatz im Bienenwald

Heute wurden im Bienenwald Pflanzen bewässert, Schilder angebracht und junge Bäumchen geschützt. Dabei bekamen wir von dem Team der Unternehmungsberatung K&S tatkräftige Unterstützung.

Am Welttag der Umwelt stattete das Team der Unternehmensberatung Kemper & Schlomski aus Dresden dem Landgut einen Besuch ab, um gemeinsam etwas Sinnvolles für die Natur zu tun. Mit Wander- und Laufschuhen bewaffnet ging es in den Wald. Im jüngst gepflanzten Bienenwald wurde aufgeräumt, gegossen und Baumartenschilder an die jungen Pflanzen gehängt. So ist es auch für Nicht-Baumkundige möglich, die einzelnen Bäume zuzuordnen und die Artenvielfalt auf der Fläche auf den ersten Blick zu erkennen.

Die besonders Sportlichen und Wagemutigen waren währenddessen auf dem zweiten Pflanzabschnitt des Bienenwaldes. Auf einer nahegelegenen Fläche, einem ehemaligen Fichtenbestand, der dem Borkenkäfer zum Opfer fiel, begann so auch die zweite Gruppe ihren Arbeitseinsatz. Bewaffnet mit Schutzhüllen, Robinienpfählen und Hammer kletterten die Mitarbeiter den steilen Hang hinauf, auf der Suche nach schützenswerten jungen Bäumchen. Auf der Fläche hatten sich in den letzten Jahren bereits einige Bäume selbst vermehrt. So war Naturverjüngung von Feld-, Spitz- und Bergahorn sowie Eberesche, Birke und Buche auf der Fläche zu finden.

Unter Berücksichtigung von Baumart, Baumwuchs und -abstand wurden die Schutzhüllen auf der Fläche ausgebracht, um die nächste Generation Wald zu schützen. Künftig soll das junge Wäldchen mit punktuellen Pflanzungen noch vervollständigt werden. Geplant ist unter anderem die Einbringung der Weißtanne, die nicht nur in Sachsen immer noch Seltenheitswert hat. Die Vielfalt von Bäumen und Sträuchern auf der Fläche wird so künftig die Nahrungsgrundlage für viele Insektenarten, aber auch andere Tiere über das Jahr hinweg sicherstellen.

Nach dem Arbeitseinsatz, der von heißen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein begleitet war, ging es mit viel Durst und Hunger zurück aufs Landgut. Bei einer gemütlichen Grillrunde ließ man gemeinsam den Tag ausklingen. In den Gesichtern machte sich Zufriedenheit breit, denn neben einem gefüllten Magen hatten alle auch etwas für ihr grünes Gewissen und vor allem für die Zukunft getan.

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