Rätsel lösen – Die Benjeshecke

Aha-Effekte wecken – Lösungsportal zur Lernwerkstatt

Rund um den vielfältigen Lebensraum „Benjeshecke“ haben wir spannende Spiele, knifflige Quizfragen und kreative Aufgaben entwickelt. Einige Lösungen findest Du hier und kannst Deine Lösung überprüfen.

BNE-Lerneinheit

„Benjeshecke“

Das Benjeshecken-Domino

Welches Tier lebt im Unterholz der Benjeshecke und welches zieht ganz oben ein? Im Benjeshecken-Domino erfährst Du Wissenswertes über die verschiedenen Bewohner. Hier findest Du zu jedem Tier die passenden Informationen. Sind alle Tiere in der richtigen Reihenfolge?

Die Erdkröte
Aus ihren Drüsen an der warzigen Haut treten starke Bitterstoffe aus, die sie vor Parasiten, aber auch vor Fressfeinden, wie der Ringelnatter und dem Storch schützen. Sie frisst Insekten, Nacktschnecken, Asseln, Würmer und Spinnen. Gefangen werden die Tiere mit der hervorschnellenden Zunge. Ihre Opfer sieht sie nur, wenn sie sich bewegen.
Der Igel
Nach 5 Wochen Tragezeit werden nur einmal im Jahr durchschnittlich 5 Junge geboren. Igel können zwar sehr gut hören und riechen, jedoch nicht besonders gut sehen. Da sie in der Nacht auf Nahrungssuche gehen, ist ein ausgezeichneter Sehsinn auch nicht unbedingt erforderlich.
Der Siebenschläfer
Siebenschläfer haben ganz besondere Pfoten, die ähnlich wie Saugnäpfe funktionieren. So können sie senkrecht Bäume hochklettern, ohne abzurutschen. In den paar Monaten zwischen ihrem Winterschlaf versuchen sie so viel wie möglich zu fressen. Sie ernähren sich in der Hauptsache von Früchten, Eicheln, Nüssen und Beeren. Sie nagen aber auch an Rinden und jungen Knospen.
Der Zaunkönig
Baut mehrere Nester parallel. Falls eines zerstört wird, kann er in ein anderes einziehen. Der Zaunkönig singt sehr laut und schön, er ist bei uns fast der einzige Vogel, der auch im Winter viel singt.
Die Amsel
Oft sieht man sie erstarrt und mit schief gelegtem Kopf, dabei lauschen sie nach Beutetieren, wie Insekten. Vor über hundert Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Inzwischen hat sie sich immer mehr an den Menschen gewöhnt. Man findet sie in fast jedem Garten oder Park.
Die Zauneidechse
Kann den „Schwanz-ab-Trick“: Sie trennt ihn bei Angriffen durch Zusammenziehen der Muskeln selbst ab und kann so entkommen. Zauneidechsen ernähren sich hauptsächlich von Würmern, Spinnen und Insekten.
Die Hummel
Sie hat „Käsefüße“ und kann mit ihren Füßen gezielt Duftmarken setzen, um Blüten als bereits bestäubt zu markieren – sehr effektiv. Hummeln ernähren sich von Pollen. Sie haben einen sehr schnellen Stoffwechsel und müssen daher ständig essen. Selbst wenn sie einen vollen Magen haben, können sie nur 40 Minuten lang fliegen, bevor sie verhungern.
Der Rosenkäfer
Er schiebt seine Flügel aus einem Schlitz seines schillernden Panzers. Der schützt ihn auch vor Stürzen und Angriffen. Die Larven, die sogenannten „Engerlinge“, sind wertvolle Waldbodenarbeiter und bilden Humus.
Das Tagpfauenauge
Die großen Augen auf den Flügeln sollen möglichst Fressfeinde abschrecken. Umgekehrt dient die graubraune Flügelunterseite der Tarnung im sitzenden Zustand. Tagpfauenaugen ernähren sich von Nektar. Sie holen ihn mit ihrem langen Rüssel aus den Blütenkelchen. Besonders gerne mögen sie Flieder, Weiden, Holunder, Wasserdost und Klee.
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Das Benjeshecken Quiz

Benjeshecke-Quiz starten

Die Benjeshecke, auch Totholzhecke genannt, wird aus Gehölzen und Schnittgut aufgebaut. Sie dient als wertvoller Lebensraum für viele heimische Tiere und Pflanzen. Kennst Du den Aufbau, die Besonderheiten und die Herkunft der Benjeshecke? Teste hier Dein Wissen!

Start

Als Füllmaterial kann alles verwendet werden, was an Grünschnitt im Garten anfällt. Ob Reste vom Obstbaum- oder Heckenschnitt, über Stauden bis hin zu Gräsern. Nur auf dominante Pflanzen wie Brombeeren sollte verzichtet werden.

Woraus kann eine Benjeshecke bestehen ?




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Eine Benjeshecke ist sozusagen das Gegenteil einer gepflanzten Hecke, sie ist eine Totholzhecke. Dazu werden Äste und Gehölzschnitt in Holzpfähle gesteckt und aufgeschichtet.

Was ist eine Benjeshecke?




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Die Totholzhecke durchläuft verschiedene Phasen, die alle wichtig für die Tiere und Pflanzen sind, die in ihr leben. Die gekeimten Samen werden nach vielen Jahren im Schutz der Hecke zu Bäumen und Sträuchern heranwachsen.

Was geschieht mit der Benjeshecke nach 15-20 Jahren?




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Es empfiehlt sich, im unteren Bereich größere Äste zu verwenden, um Kleinsäugern wie Igeln genügend Lebensraum zu bieten, und im oberen Bereich kleinere Äste und Zweige zu verwenden.

Was ist bei der Anlage einer Benjeshecke zu beachten?




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Gärtner nutzen die Benjeshecke gerne, um Grünschnitt wie Äste, Zweige und Gestrüpp zu kompostieren. Durch die Verrottung muss die Hecke von Zeit zu Zeit aufgefüllt werden. So kann das jährlich anfallende Schnittgut verwertet werden.

Für was wird die Benjeshecke verwendet?




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Nur zwischen Oktober und Februar dürfen Gehölze stark zurückgeschnitten werden. Das Verbot dient dem Schutz brütender Vögel.

Wann kann ich meine Hecke schneiden?




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News zur BNE am Landgut

Wildbiene Wonka an einem Baumstamm zum int. Tag des Waldes.
BNE

Internationaler Tag des Waldes – Wald und Innovation

Jedes Jahr am 21. März wird der Internationale Tag des Waldes begangen, ein Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, unsere Wälder zu schützen und zu erhalten. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wald und Innovationen – Neue Lösungen für eine bessere Welt“.

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Ein Bild die den Frühling zeigt.
BNE

Frühlingserwachen: Abenteuerlust und Naturerlebnis

Die ersten zarten Knospen öffnen sich, die Luft ist erfüllt von frischen Düften und die Natur erwacht zu neuem Leben – der Frühling steht vor der Tür. Eine Zeit, die dazu einlädt, die Schönheit der Natur zu entdecken und neue Abenteuer zu erleben. Das dachten sich auch die angehenden Erzieherinnen und Erzieher aus Gießen, die kürzlich im Rahmen ihrer Herolé-Bildungsreise an einem Workshop auf dem Landgut Kemper & Schlomski teilnahmen.

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3 Personen pinnen Ideen an eine Pinnwand
BNE

Herolé-Bildungsreise – Wanderlust und Workshop

Angehende Erzieherinnen und Erzieher aus Gießen besuchten uns zur naturkundlichen BNE-Wanderung im Müglitztal und am LGKS. Gemeinsam entdeckten wir die Besonderheiten unserer heimischen Flora und Fauna und wurden im Bienenwald selbst aktiv und kreativ. Im anschließenden Workshop erarbeiteten sie spannende Ideen, wie Naturschutz und nachhaltiges Bewusstsein gefördert werden können.

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