Keiler am Baumstumpf

05.07.2016 – 23:14 Uhr In der von Beobachtungen geprägten Jägersprache heißt die Schnauze des Wildschweines Wurf. Der Keiler demonstriert hier mit einem Stubben anschaulich, woher der Begriff stammt. Den eigentlichen Vorgang der Nahrungssuche nennt man Brechen. Mit ihren massigen Schädeln durchwühlen die Allesfresser mühelos den Boden und brechen sogar Kaninchenbaue auf.

Brechende Sauen

03.06.2016 – 06:03 Uhr Was jedem Gartenbesitzer die Haare zu Berge stehen lässt, ist dem Förster hochwillkommen: Schwarzwild bei der Bodenverwundung. Auf der Suche nach Eicheln, Bucheckern und Insektenlarven wühlen die Schweine den Oberboden mit der oft trockenen Laubstreuauflage auf. Die anfliegenden Früchte der Waldbäume gelangen so direkt in den feuchten Mineralboden und können dort […]

Dachs Duo

25.01.2016 – 21:43 Uhr Der Dachs hält Winterruhe, die nicht zu einer drastischen Einschränkung der Körperfunktionen führt. Zur Nahrungssuche und zum Kot absetzen verlässt er zeitweilig, besonders bei milden Temperaturen, den Bau, wie dieses dynamische Dachs-Duo zeigt. Im Januar und Februar werden auch die Jungen geboren, die den Bau erst im Frühjahr verlassen.

Bache auf Nahrungssuche

23.08.2015 – 21:35 Uhr Schwarzwild ernährt sich neben tierischer Nahrung überwiegend von energiereichen Pflanzen und sucht hierbei vor allem nach Eicheln, Bucheckern aber auch Getreide, Mais, Raps und Kartoffeln. Auf der Suche nach Nahrung wirft es den Oberboden auf und schafft so ein Keimbett für Waldbäume. Im Grünland jedoch verursacht die Wühlaktivität enorme Schäden. Auch […]

Schweine Tümpel

Wildschweine am Tümpel

02.07.2015 – 20:53 Uhr In Deutschland werden jährlich ca. 500.000 Sauen gestreckt, Tendenz steigend. Jahrelang wurde die Reproduktionsleistung des Schwarzwildes unterschätzt, das in der intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft reichlich energiehaltige Nahrung und Deckung findet. Den Schäden im Acker- und Grünland steht die positive Wirkung im Wald gegenüber. Schwarzwild vertilgt dort forstschädliche Insektenlarven und Mäuse.

Dachs

26.03.2015 – 01:36 Uhr Ein Dachs sucht im weichen Boden der Suhle nach Insekten. Im Frühjahr besteht seine Hauptnahrung zur Hälfte aus Regenwürmern. Die gedrungene Gestalt mit der schwarz-weißen Kopfzeichnung ist typisch für den nachtaktiven Waldbewohner.