„Lebensraum Müglitztal“-Quiz
Zum Lebensraumtyp gehören natürliche Höhlen und Halbhöhlen soweit sie nicht touristisch erschlossen sind, einschließlich der gegebenenfalls vorhandenen Höhlengewässer. Höhlen sind insbesondere aus tierökologischen Gesichtspunkten von großer Bedeutung. Sie dienen beispielsweise als Winterquartier für Fledermäuse und sind Lebensraum für spezialisierte Arten.
Welchen FFH-Lebensraumtyp findet man im FFH-Gebiet Müglitztal?
Der Lebensraumtyp umfasst mitteleuropäische Buchenwälder auf kalkhaltigen und neutralen, aber basenreichen Böden vom Tiefland bis zur montanen Stufe. Typisch ist das Vorkommen von Waldmeister.
Was ist charakteristisch für den im FFH-Gebiet Müglitztal auftretenden FFH-Lebensraumtyp „Waldmeister-Buchenwälder“?
Zum LRT „Berg-Mähwiesen“ zählen artenreiche, extensiv genutzte Wiesen auf frischen bis mäßig feuchten Standorten des Berglandes ab einer Höhenlage von 500 bis 600 Meter ü. NN. Bergwiesen gehören nach § 21 des Sächsischen Naturschutzgesetzes in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Biotopen.
Was versteht man unter dem FFH-Lebensraumtyp (LRT) „Berg-Mähwiesen“?
Kalkreiche Niedermoore sind natürlicherweise seltene und kleinflächige Lebensräume. Durch intensive Nutzung, Nährstoffeintrag und Entwässerung sind sie zusätzlich gefährdet.
Wodurch ist der im FFH-Gebiet Müglitztal vertretene FFH-Lebensraumtyp „Kalkreiche Niedermoore“ vor allem gefährdet?
Von Eichen und Hainbuchen beherrschte Wälder auf nährstoffreichen, grundwasserfernen, lehmig-tonigen Böden werden als Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald bezeichnet. Durch die eher licht gewachsene Baumschicht kann sich eine reiche Kraut- und Strauchschicht entwickeln.
Was ist typisch für den FFH-Lebensraumtyp „Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder“?
Die Gemeine Fichte ist mit rund 28 %, gefolgt von Gemeiner Kiefer und Rotbuche, die häufigste Waldbaumart in Deutschland.